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VerwendungIn der Elektronik findet Diamant eine breite Anwendung.
Temperaturempfindliche Bauteile zum Beispiel werden wegen der hohen
Wärmeleifähigkeit des Diamanten mit einem Diamantfilm beschichtet.
Wenn Diamanten Spuren von bestimmten Stoffen enthalten, werden
sie halbleitend. So werden beispielsweise Dioden hergestellt, die enormer
Temperatur ausgesetzt sind. Normale Dioden auf Siliciumbasis werden schon bei
100 Grad Celsius, die
Diamant-Dioden funktionieren bei Temperaturen von weit über 500 Grad
Celsius immer noch. Es befinden sich auch schon Prototypen von elektronischen
Verstärkern (Transistoren) auf Diamantbasis in der Entwicklung. Eine andere
Verwendung besteht im Lautsprecherbau.
Die durch CVD beschichtete Membran besitzt eine hohe Steifigkeit mit sehr
guten Klangeigenschaften und sehr guter Resistenz vor starken
Bässen.
Ein anderer Anwendungsbereich ist die Verwendung in der Industrie. Dort
dient Diamant als Schleifmittel und bei Schneid-, Bohr-, Fräs- oder
Schleifwerkzeugen. Diamantwerkzeuge bieten eine bis zu fünfmal solange
Lebensdauer als herkömmliche Industriewerkzeuge in dieser
Branche.
Natürlich dient Diamant auch als Schmuckstein wegen der Farbenvielfalt
und dem Glanz.
Graphit ist schwarz, weich und besitzt einen metallischen Glanz. Der
Atombau erklärt dieses.
Die weiche Eigenschaft ist darauf zurückzuführen, dass Graphit
aus Schichten besteht die sich leicht gegeneinander verschieben lassen, da sie
nicht durch Atombindungen miteinander
verkettet sind. Sie haben einen Abstand von 335pm und werden aus hexagonal
angeordneten
Kohlenstoffatomen gebildet. Jedes Atom besitzt somit eine Atombindung mit
drei weiteren, dessen Länge 142pm beträgt. Der Winkel der dadurch
entsteht beträgt 120°. Da ein
Außenelektron je Atom ohne Bindung bleibt, kann sich dieses im ganzen
Graphitstück bewegen. Darauf läßt sich also
zurückführen, dass Graphit als einziges Nichtmetall ein guter
elektrischer Leiter ist. Graphit besitzt eine Dichte von 2,3g/cm³ und eine
Schmelztemperatur von ca. 3650°C. Graphit ist
ein schlechter Wärmeleiter und es ist brennbar.
In der Natur vorkommender Graphit, der unter Hitze- und Druckeinwirkung
z.B. in Vulkanen entstanden ist, enthält meistens Verunreinigungen und wir
deshalb technisch gereinigt.
Graphit läßt sich aber auch künstlich herstellen. Dabei
wird Kohle mit sehr hohem Kohlenstoffanteil ( Anthrazit ) stark und unter
großem Druck erhitzt.
Außerdem enthalten auch Ruß und Kohle eine enorme Anzahl an
kleinen Graphitkristallen.
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